Schnelle Rundenzeiten werden nicht belohnt                                28.04.14

Neuer Rundenrekord bei den Cup-Toyotas - Schaden im Antriebsstrang verhindert P2

 

Was für ein Wochenende! Obwohl das Wetter wieder ein Mal sehr gut war, ging es auf der Strecke erneut hoch her. Bei einigen Fahrerkollegen habe ich schon gelesen, dass sehr hart bzw. zu hart und vor allem rücksichtslos gefahren wurde. Diese Meinung kann ich nur teilen. Auch bei uns im Team gab es Zwischenfälle. Glücklicherweise war mein Auto nicht betroffen. Bereits im Zeittraining gab es viele Unfälle und damit kaum eine Chance auf eine freie Runde. Umso erfreulicher war es, dass Fabian schon deutlich vor Ende mit einer persönlichen Bestzeit auf dem Toyota die Pole Position für uns herausfahren konnte. In der Startaufstellung waren direkt hinter mir die anderen Toyota. Zu meiner Freude war es nun endlich mal ein Start, bei dem das ganze Feld relativ geordnet auf die Reise ging. Ich konnte die knappe Führung verteidigen, bis es auf der Grand Prix Strecke zur ersten Gelbphase kam. Obwohl bereits die gelbe Fahne geschwenkt wurde, wurde ich überholt. Natürlich wollte ich meinen Platz so schnell wie möglich wieder haben. Im Hatzenbach kam es in Folge eines Drehers zu einer großen Staubentwicklung und das ganze Feld geriet ins Stocken. Teilweise wurde fast bist zum Stillstand abgebremst. Mein direkter Gegner, Nigel Moore, konnte diese Situation nutzen um zwei andere Fahrzeuge zwischen uns zu bringen. Bis zur Döttinger Höhe hatte ich mich wieder an ihn herangekämpft. Beim Anbremsen für die erste Kurve des Grand Prix Kurses konnte ich mir dann meine Position zurückholen.  In den folgenden Runden war ich dann absolut am Limit unterwegs um mich absetzten zu können. Mit 9:44min konnte ich sogar einen neuen Rundenrekord im Toyota Cup fahren. Eine sicherlich gar nicht so schlechte Zeit für ein 200PS Auto. Es war mühsam einen kleinen Vorsprung herzustellen aber es gelang. Leider nur bis ich auf jemanden auflief, der bei einer einfachen gelben Flagge so unverhältnismäßig langsam fuhr, dass mein ganzer Vorsprung weg war. Zum Ende dieser Runde konnte Moore dann den Windschatten nutzen und am Ende der Geraden an mir Vorbeiziehen. Nach unserem    6 Runden Stint kamen wir fast zeitgleich an die Box. Nachdem Fahrerwechsel konnte das Team Moore/Moore einen Vorsprung herausfahren. Für unseren dritten Fahrer galt es nun den sicheren 2.Platz nach Hause zu fahren und die wichtigen Punkte für die Meisterschaft mitzunehmen. In den letzten 30min des 4h-Rennens beendete ein Defekt im Antriebsstrang unsere Fahrt. Die anfangs große Enttäuschung wird sich bis zum nächsten Rennen legen, ich hoffe nur, dass uns die verloren gegangenen Punkte am Ende des Jahres nicht noch mehr Sorgen bereiten werden.

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