Sieg beim KTM-Debüt in der VLN                                                           11.10.16

Zusammen mit C.Haase auf Gesamtplatz 16

 

Für ISERT Motorsport durfte ich den 9. VLN Lauf auf dem KTM X-Bow GT4 bestreiten. Mein Fahrerpartner war kein geringerer als Christopher Haase. Nachdem wir am Freitag schon einige kurze Testrunden im Nassen auf der Nordschleife drehen konnten, war es dann auch Christopher, der unseren KTM beim ersten Einsatz gleich mal auf die Pole Position der SP10 stellen konnte. Zum Start trocknete es dann langsam ab. Christopher konnte in seinem Doppelstint die Führung verteidigen und bekam beim ersten Stopp dann auch Slicks. Unser Fahrerwechsel lief problemlos. Danach galt es für mich, möglichst schnell Vertrauen zu finden. Schließlich war es die erste Runde im Trockenen mit diesem Auto auf der Nordschleife. Ich konnte zwar schnell ein gutes Tempo fahren, verlor aber gerade in den ersten beiden Runden viel Zeit beim Überrunden, sodass der andere KTM an mich heran fahren konnte. Für einige Runden waren wir dann erstmal im Paarflug über die Nordschleife unterwegs. Das hat richtig Spaß gemacht und war auch nicht gerade langsam. Durch unterschiedliche Taktiken war ich nach dem Boxenstopp noch hinter dem Stuck-KTM. Ich konnte die Lücke aber recht schnell schließen. Dabei gelang es mir einen Rundenrekord in der SP10 zu fahren. Kurz vor Ende waren wir also wieder innerhalb von 2 Sekunden. Als es begann leicht zu nieseln machte ich mich schon auf eine sehr spannende und risikoreiche Schlussphase bereit.  Als der Stuck-KTM direkt vor mir in die Box abbog war eine Vorentscheidung getroffen. Im ersten Moment dachte ich allerdings zu unseren Ungunsten denn bereits auf der Grand Prix Strecke erwartete mich eine feuchte Fahrbahn.  Die Nordschleife war zum Glück noch größtenteils trocken. Das änderte sich auch in der letzten Runde nicht. Somit konnte ich ohne unnötiges Risiko die letzte Runde absolvieren und die Ziellinie als Sieger der SP10 überqueren. Was für ein Einstand für den KTM GT4 bei seiner Premiere. Wie schnell wir über das ganze Rennen waren zeigt Gesamtrang 16 eindrucksvoll. Mein Dank geht vor allem an ISERT Motorsport, die nach 10-jähriger Pause wieder am Nürburgring aktiv sind und bei denen  ich volle Unterstützung erfahre.

 

 

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