Nordschleife - immer wieder großartig

Erster Start für Mathol Racing

Kurzfristig bekam ich die Möglichkeit mit dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
beim diesjährigen NLS Saisonhighlight zu starten. Neben dem neuen Namen
Nürburgring Langstrecken Serie (zuvor VLN) gab es auch ein neues Team mit entsprechendem
Arbeitsgerät. Der Porsche Cayman GT4 ist mir allerdings schon aus der letzten Saison gut
bekannt und auch das Team Mathol Racing kenne ich nun schon lange. Um so mehr hat es
mich gefreut, dass es nun zum ersten Renneinsatz kam.
Am Freitag Vormittag konnte ich die guten Wetterbedingungen nutzen um mich auf dem Auto
auf der Nordschleife einzufahren. Wettertechnisch war auch der Rennmorgen vielversprechend
und so ging ich direkt zu Trainingsbeginn auf eine schnelle Runde. Glücklicherweise war
meine gezeitete Runde relativ frei und ich konnte mit 8min48 die schnellste Runde der
Klasse Cup3 fahren. Obwohl abzusehen war, dass die Konkurrenz im Verlauf des Zeittrainings
noch nachlegen kann, beschlossen wir keine weitere Runde zu fahren. 6 Rennstunden sind
lang und Reifen und Auto sollten nicht unnötig belastet werden. Am Ende reichte es dann
für einen zufriedenstellenden 4.Startplatz.
Den Start konnte ich mir dann in Ruhe im Livestream ansehen. Planmäßig stieg ich erst nach
meinen beiden Teamkollegen ins Auto. Dierekte Konkurrenz hatte ich im Rennen dann leider
nicht in meiner Nähe, das Feld war schon ziemlich auseinander gezogen. Langweilig wurde es
trotzdem nicht. In den ersten Runden musste ich recht viel in den Rückspiegel schauen.
Mehrfach kamen kleine Gruppen der GT3 Fahrzeuge von hinten angeflogen. Danach gab es
dann leider recht viele Zwischenfälle auf der Strecke, sodass manchmal kein richtiger
Fahrfluss aufkam. Trotzdem machte es einen riesen Spaß wieder auf der Nordschleife Rennen
zu fahren. Am Ende waren wir auch noch durchaus erfolgreich. Ein 5.Platz in der Klasse
bedeutete gleichzeitig den Sieg in der Amateurwertung für meine beiden Fahrerkollegen,
die dadurch Ihre Tabellenführung noch ausbauen konnten. Damit hatten wir unser Ziel erreicht.
Jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Einsatz.

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© A.Hoffmeister